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Aktuelles aus dem Gemeinderat


In der Mehrzweckhalle sind Sanierungen nötig

Planer sollen ein Konzept erstellen — Gemeinde peilt Förderung an

Genau 30 Jahre ist es her, dass die Mehrzweckhalle an der Weißen Mühle in Estenfeld fertiggestellt und eingeweiht wurde. Eine lange Zeit, die Spuren an dem Gebäude hinterlassen hat, innen wie außen. Die Gemeinde möchte deshalb, dass Fachleute die Halle etwas genauer untersuchen und eine Liste erstellen, wo Sanierungen nötig und wie dringlich sie sind.

Leicht hat sich der Gemeinderat diese Entscheidung in seiner Sitzung am 9. Mai nicht gemacht. In der intensiv geführten Diskussion, die dem Beschluss vorausgegangen war, ging es vor allem darum, wie umfangreich die Arbeiten werden. Irreführend wirkte für manche Räte der Begriff „Generalsanierung“, der in der Tischvorlage gebraucht wurde. In so einem schlechten Zustand, dass dies nötig sei, sei die Halle nun wahrlich nicht, argumentierten sie.

Die Beleuchtung in der Halle und die Armaturen in den Duschen hat die Gemeinde bereits erneuern lassen. Als nächster Schritt steht der Austausch der Heizung an, das Projekt soll über das Kommunale Investitionsprogramm des Freistaats Bayern gefördert werden. Finanzielle Zuschüsse strebt die Gemeinde auch an, wenn es um andere potenzielle „Baustellen“ in und an der Halle geht: Fenster, Toiletten, Belüftung, Außenfassade — zu tun gibt es wohl mehr als genug. Doch um überhaupt eine Chance auf Fördergelder zu haben, braucht die Gemeinde ein von Architekten und Planern erstelltes, schlüssiges Konzept.

Mit seiner Entscheidung, die mit 12:4 Stimmen fiel, hat der Gemeinderat den Weg dafür frei gemacht. Nun wird die Gemeinde mit dem Architekturbüro Haas (Eibelstadt) und dem Ingenieurbüro Martin (Uettingen) einen Honorarvertrag für die Leistungsphasen 1 bis 3 aushandeln. Darin geht es erst mal um nichts anderes als um die nüchterne Planung. Für diese Leistungen hat die Gemeinde in den laufenden Haushalt 200 000 Euro eingestellt. Alle Maßnahmen, die die Experten für notwendig halten, werden erst umgesetzt, wenn der Gemeinderat zugestimmt hat.


Auf den „Schleichwegen“ wird bald kontrolliert

Gemeinde will Überwachung in Auftrag geben — Unklarheit über Wegausbau in der „Lücke“

Für Spaziergänger, Jogger und Radfahrer ist es immer wieder ein Ärgernis: Auf den Wegen zwischen Estenfeld und Rothof sowie zwischen Estenfeld und Rottendorf sind immer wieder Autofahrer unterwegs, die dort absolut nichts verloren haben. Deshalb hat der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung am 9. Mai einstimmig (16:0) beschlossen, den Verkehr dort regelmäßig überwachen zu lassen. Das private Unternehmen, das auch schon den innerörtlichen Verkehr kontrolliert, soll der Gemeinde zuvor ein Konzept vorlegen.

Die Entscheidung fiel im Zusammenhang mit dem möglichen Ausbau des Rad- und Wirtschaftswegs in der „Lücke“ zwischen Estenfeld und Rottendorf. Der Weg ist aktuell lediglich geschottert. Die Gemeinde hat sich bislang nicht dazu durchringen können, ihn zu asphaltieren. Das hat vor allem einen Grund: Sie fürchtet, dass dann noch mehr Autofahrer den Weg als Abkürzung missbrauchen als ohnehin schon.

Der Zweckverband Erholungs- und Wandergebiet Würzburg hat die Gemeinde nun erneut darauf hingewiesen, dass bei dem Weg die Schwarzdecke fehle und die Schäden inzwischen sehr groß seien. Sollte sich daran nichts ändern, könnte der Weg aus dem Radwegenetz gestrichen werden. Bei einer Asphaltierung könnte die Gemeinde mit einem Zuschuss rechnen. Allerdings würde der Ausbau nur anteilig gefördert werden, denn Estenfeld hat vor mehreren Jahren schon mal Geld für den Weg erhalten — obwohl er damals nur geschottert wurde.

Die Sorge, den Autofahrern durch einen Ausbau den Weg „frei zu machen“, umtrieb alle Gemeinderäte. Ralf Wünsch (UWG) brachte das am deutlichsten zum Ausdruck: „Baut Straßen — und ihr werdet Verkehr ernten“, sagte er. Schon jetzt lebe man als Radfahrer gefährlich, die Situation würde sich sicher weiter verschärfen, wenn der Weg eine Asphaltdecke bekomme. Einen weiteren Aspekt brachte Andreas Förster (CSU) ins Spiel: „Für die Tierwelt wäre der Ausbau eine Katastrophe“, sagte er. Eine Teerstraße strahle Wärme ab, was Tiere dazu verleite, sich dort niederzulassen. Die Folge sei, dass sie reihenweise von Autos „plattgefahren“ werden.

Um eine Lösung zu finden, soll nun der Rat eines Ingenieurbüros eingeholt werden. Das hat der Gemeinderat mit 15:1 Stimmen beschlossen. Er erhofft sich vor allem Aufschluss darüber, welche Ausbaumöglichkeiten es gibt und welche zulässig sind. Ins Gespräch gebracht wurde auch ein separat angelegter Radweg, der parallel zur bestehenden Schotterstrecke verlaufen könnte.


Besser THT als „S-Free“

Gemeinde wird den Geruchsstoff im Erdgas nicht wechseln

Eigentlich ist Erdgas geruchslos. Doch damit Bürger Gaslecks in Wohnungen und Häusern rechtzeitig über die Nase wahrnehmen und umgehend den Notruf wählen — etwa bei undichter Gasheizung oder an einem defekten Gasherd — wird dem Erdgas ein Geruchsstoff beigemischt. Die Gasversorgung Unterfranken (gasuf), die auch Estenfeld mit Erdgas beliefert, verwendet dafür das Odorierungsmittel Tetrahydrothiophen (THT). Es sorgt dafür, dass es bei Gasaustritt durchdringend nach Schwefel riecht. Im Konzessionsvertrag hat das Unternehmen der Gemeinde zugesichert, auf „S-Free“ umzustellen — einen Geruchsstoff, der vom Menschen als angenehmer empfunden wird und eher nach Lösungsmittel oder Klebstoff riecht. Doch inzwischen sei bei Untersuchungen festgestellt worden, dass der Geruch von „S-Free“ auch als „nicht alarmierend“ wahrgenommen werde, sagte gasuf-Geschäftsführer Thomas Merker am 9. Mai in der Gemeinderatssitzung. Dies sei natürlich nicht im Sinne der Sicherheit. Merker ließ Geruchsproben herumreichen und empfahl den Räten, besser bei THT zu bleiben. Denn es vermittle „starke Gefahr, die mit sofortigem Handlungsbedarf verbunden ist“. Seinen Rat wird die Gemeinde beherzigen und alles so belassen, wie es ist.


Apotheker-Spielplatz wohl noch bis Ende Mai gesperrt

Voraussichtlich Ende Mai wird der Apotheker-Spielplatz in Estenfeld wieder geöffnet. Bis dahin sollte das neu angesäte Gras so weit gewachsen und stabil sein, dass die Rasenfläche wieder betreten werden kann, sagte Bauhofleiter Jürgen Fottner in der Gemeinderatssitzung am 9. Mai. Wegen technischer Mängel war ein Spielgerät gegen ein neues ausgetauscht worden. Ein sofortiges Ansäen war damals nicht möglich. Fottner dankte Kindern und Eltern für ihr Verständnis und ihre Geduld — und er versprach ihnen, das lange Warten werde sich lohnen.

Würzburger Norden

Allianz Würzburger Norden e.V.


Die zehn Gemeinden im nördlichen Landkreis Würzburg arbeiten eng zusammen und haben hierzu die „Allianz Würzburger Norden“ als Verein gegründet. Weitere Infos über das Bündnis: www.wuerzburger-norden.de

Letzte Änderung: 11.05.2017 11:13 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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